Ausgezeichnet innovativ: Rail & Road Protec

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Pressemitteilung 26. Juni 2015 der Compamedia: 

Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die Rail & Road Protec GmbH wurde am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet.

Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die Rail & Road Protec GmbH wurde am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte das Flensburger Unternehmen mit dem seit über 20 Jahren verliehenen „Top 100“-Siegel. Zuvor hatte sich Rail & Road Protec einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen.
Die mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnete Rail & Road Protec GmbH ist Google dicht auf den Fersen. Zwar bauen die Flensburger noch keine selbstfahrenden Busse und Bahnen, aber mit ihrer innovativen Kommunikationsinfrastruktur haben sie einen neuen Standard gesetzt. Das Unternehmen, das auf Soft- und Hardwarelösungen für Busse und Schienenfahrzeuge spezialisiert ist, wendet dabei einen klassischen Innovationsansatz an: Es griff auf etablierte Lösungen zurück und fügte sie zu etwas Neuem zusammen. In diesem Fall verknüpfte der Top-Innovator Videoschutz, Fahrgastzählung, Infotainment sowie Flotten- und Datenmanagement. Das Ergebnis ist ein „Real-Time-Online-Bus“, der in Echtzeit mit der Buszentrale kommuniziert. Das Investitionsvolumen können Kunden dank der Verknüpfung halbieren. Zugleich freuen sich die Fahrgäste über WLAN und aktuelle Nachrichten auf Monitoren, während 3D-Kameras die Fahrgastzahlen aufzeichnen und an die Zentrale melden. In Notsituationen können Videoaufnahmen per Knopfdruck sofort übertragen werden.


Mit Innovationen wie dem genannten Konzept ist das erst 2009 gegründete Unternehmen mit 34 Mitarbeitern bereits zum Weltmarktführer in seiner Branche geworden. Und zwei Drittel ihres Umsatzes und Gewinns erwirtschafteten die Norddeutschen zuletzt mit Neuheiten und innovativen Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. „Innovationen sind der Schlüssel zur Verdrängung etablierter Wettbewerber“, erklärt Geschäftsführer Ulrik Ortiz Rasmussen. „Deshalb investieren wir viel Zeit und Aufwand in unser Innovationsmanagement. Wir setzen dabei auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen der ‚Top 100’-Auszeichnung.“


Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100“-Siegel ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet wird, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.


Die „Top 100“ sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.


Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100“-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100“ ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich.

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